Die Geschichte von Sutter Holzbau erzählt von Beharrlichkeit, handwerklicher Leidenschaft und dem Mut, den eigenen Weg zu gehen. Sie erzählt aber auch von Mitarbeitern, die den Betrieb über viele Jahre mitgetragen und mit ihrem Wissen geprägt haben.
Heute wird das Unternehmen in zweiter Generation von Gerhard Sutter geführt. Die Grundhaltung ist dieselbe geblieben: gute Arbeit leisten, Verantwortung übernehmen und ein Betrieb sein, in dem Kunden, Mitarbeiter und Projekte wertgeschätzt werden.
Schon als kleiner Junge wusste Wilfried Sutter, dass er Zimmermann werden und später einen eigenen Betrieb führen wollte. Sein Vater war selbst kein Zimmermann – ein Umstand, der seinen Weg zu damaliger Zeit nicht einfacher machte. Wilfried ließ sich davon jedoch nicht von seinem Ziel abbringen.
Nach seiner Lehre als Zimmermann trat Wilfried Sutter in Vorarlberg zur Meisterprüfung an. Der erste Antritt führte nicht zum gewünschten Erfolg. Kurze Zeit später versuchte er es erneut – diesmal in Niederösterreich. 1977 bestand er dort die Meisterprüfung ohne Probleme. Damit war ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum eigenen Unternehmen geschafft.
Der Schritt in die Selbstständigkeit
Nach der Meisterprüfung musste Wilfried noch ein Jahr warten, bevor er sich selbstständig machen durfte. Dann war es endlich so weit: Er eröffnete seine eigene Zimmerei. Die ersten Arbeiten entstanden in der hauseigenen Garage. Dort wurde gehobelt, geschliffen und gezimmert – mit viel Einsatz und dem klaren Ziel, den Betrieb Schritt für Schritt aufzubauen.
Die erste eigene Halle
Schon bald wurde die Garage zu klein. Wilfried baute daraufhin eine erste, kleine Halle. Die Nachfrage wuchs, die Zahl der Mitarbeiter stieg kontinuierlich und aus der kleinen Zimmerei entwickelte sich ein immer größerer Holzbaubetrieb.
Gerhard beginnt seine Lehre
Auch Sohn Gerhard entdeckte bereits als Kind seine Leidenschaft für Holz. 1988 begann er seine Lehre im Betrieb seines Vaters. Damals waren vier Lehrlinge im Unternehmen, die sich gegenseitig zu Höchstleistungen anspornten. Jeder lernte, einen Dachstuhl selbstständig auszuarbeiten. Die Pläne wurden von Hand auf den Boden gezeichnet, daneben wurden Statik und weitere Berechnungen durchgeführt.
Eine größere Halle für die Zukunft
Für Gerhard war früh klar, dass er nach seiner Lehre auch die Meisterprüfung ablegen und später den Betrieb seines Vaters übernehmen wollte. Diese Entscheidung bestärkte Wilfried darin, eine größere Halle dazuzubauen. Eine Betriebserweiterung am Standort Ludesch war allerdings nicht einfach umzusetzen. Zu diesem Zeitpunkt beschäftigte das Unternehmen bereits mehr als 20 Mitarbeiter und führte Zimmereiarbeiten im gesamten Dreiländereck aus.
Gerhard wird Zimmermeister
2001 bestand Gerhard Sutter die Meisterprüfung. Anschließend arbeitete er noch mehrere Jahre gemeinsam mit seinem Vater im Betrieb. In dieser Zeit konnte er weitere Erfahrung sammeln, Verantwortung übernehmen und sich Schritt für Schritt auf die spätere Unternehmensführung vorbereiten.
Übergabe an die zweite Generation
Als Wilfried Sutter mit 62 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand ging, übernahm Gerhard 2013 den Familienbetrieb. Mit dem Unternehmen konnte er zugleich eine starke und erfahrene Mannschaft übernehmen. Einige dieser Mitarbeiter sind mittlerweile im Ruhestand, andere unterstützen den Betrieb bis heute tatkräftig.
Erfahrung, Nachwuchs und Zusammenhalt
Sutter Holzbau wird heute mit dem Ziel weitergeführt, ein gesund aufgestellter und verlässlicher Familienbetrieb zu bleiben. Besonders stolz sind wir auf Mitarbeiter, die ihre gesamte berufliche Laufbahn in unserem Unternehmen verbracht haben – von der Lehre bis zur Pension. Ebenso freut uns, dass viele junge Fachkräfte nach ihrer Ausbildung bei Sutter Holzbau bleiben und gemeinsam mit den erfahrenen Mitarbeitern die Zukunft des Betriebs gestalten.